GesundheitPraxisbeispiele

Dänische Technologie kann dazu beitragen die UN Ziele für nachhaltige Entwicklung zu erreichen

Die Vision Technologie von TriVision halbiert Lebensmittelabfälle im Produktionsprozess und kann ein entscheidender Faktor für die Erreichung der UN-Nachhaltigkeitsziele (eng. UN Sustainable Developement Goals (SDG) zur Reduzierung von Lebensmittelabfällen sein.

 

Jedes Jahr werden mit der TriVision-Technologie in mehr als 25 Ländern weltweit rund 10.000 Tonnen Lebensmittelabfälle eingespart. Die Vision-Technologie erfasst und analysiert Bilder anhand vorgegebener Eigenschaften. So werden Mängel an Lebensmitteln, Verpackungen oder Etiketten sofort erkannt und die Produktion kann angepasst werden. Das Ergebnis ist eine deutlich geringere Lebensmittelverschwendung, nicht nur weil Produktrückrufe vermieden werden, sondern auch weil gleichzeitig die TriVision-Technologie Daten sammelt, sodass Lebensmittelunternehmen die Produktion optimieren und nachhaltiger gestalten können. Die Entwickler der dänischen Technologie sind bereit, Unternehmen zu unterstützen, wenn die neuen EU-Vorschriften für eine nachhaltigere Produktion im Jahr 2021 in Kraft treten.

„Mit zunehmenden Fokus auf die SDG’s  in Unternehmen ist es entscheidend, dass unsere Vision-Technologie die Verschwendung von Lebensmitteln, Verpackungen und CO“ für die sogenannte geschützte Atmosphäre in beispielsweise Fleischverpackungen verwendet wird, halbieren kann. Bisher haben Unternehmen in der Regel in die Technologie investiert, um Qualitätssicherung von Lebensmitteln und Verpackungen zu gewährleisten, um beispielsweise zu verhindern, dass Fleischbehälter in China aufgrund eines falschen Zeichens auf dem Etikette verworfen werden oder um zu gewährleisten, dass fehlerhafte Schweißnähte in der Kunststoffverpackung schnell erkannt werden damit das Schweißgerät eingestellt werden kann. Mit dem wachsenden Fokus auf die Vermeidung von Lebensmittelverschwendung, werden jedoch zunehmend Daten aus der Produktion gesammelt und optimiert. Diese Industrie 4.0 Optionen reduzieren erheblich Kosten und verbessern gleichzeitig Qualität und Nachhaltigkeit, bereits auf Produktionsebene“, erklärt Jesper Bach, CEO von TriVision.

 

TriVision har eine Reihe von Technologien entwickelt, mit denen Verpackungen und Etiketten einer Qualitätsprüfung unterzogen werden können, um Fehler in den Lebensmitteln zu erkennen. Mit einer Kombination aus Kameras und fortschrittlicher Software werden Fehler frühzeitig erkannt und Mängel in der Produktionsumgebung aufgedeckt. „Ich würde sagen, dass die TriVision-Technologie seit ihrer Einführung mindestens 100.000 Tonnen Lebensmittelabfälle eingespart hat. Darauf sind wir stolz. Sie spart nicht nur viel Geld für große Lebensmittelunternehmen wir Arla oder Danish Crown, sondern sorgt auch dafür, dass deutlich weniger gute Lebensmittel und Verpackungen weggeschmissen werden“, fährt Jesper Bach fort.

 

Arla Foods verwendet die Vision-Technologie von TriVision, um sicherzustellen, dass Fehler bei der Verpackung von beispielsweise kleinen Butterpaketen die Qualität des Inhaltes nicht beeinträchtigen. Die Technologie erkennt Schweißfehler, Qualitätsmängel und falsche Beschriftungen. So werden Probleme so frühzeitig erkannt, dass sie behoben werden können, bevor der Schaden zu groß wird. Nach der Implementierung der Technologie hat Arla immer weniger qualitätsbezogene Produktionsstopps erlebt. Gleichzeitig sind die Anzahl der Kundenreklamationen und die Masse an Abfall gesunken.

 

“Das neue System hat viele Probleme in allen Teilen unseres Produktionsprozesses behoben und die Anzahl der Kundenbeschwerden ist erheblich gesunken”, bestätigt Bjarne Randrup Nielsen, Produktionslinienleiter von Arla Foods.

 

Auf globale Lebensmittelabfälle entfallen 1,3 Milliarden Tonnen pro Jahr, wobei ein Drittel aus der Produktionsumgebung stammt. Ziel 12.3 der 17 SDGs der Vereinten Nationen besagt, dass bis 2030 die globale Lebensmittelverschwendung pro Kopf auf Einzelhandels- und Verbraucherebene halbiert werden muss, während die Lebensmittelverluste in Produktions- und Lieferketten reduziert werden müssen.